TINO





Noch in Pompei…



Hallo liebe Streunerfreunde,

Ich bin's der Tino. Erinnert Ihr Euch noch an mich?
Jetzt bin ich schon 8 Wochen bei meiner neuen Mama und wollte mal berichten, wie es mir so geht.
Ich habe mich ganz schnell hier eingelebt und ich glaube, meine Mama ist ganz schön froh, dass sie mich hat. Sie kuschelt viel mit mir, wir machen tolle, lange Spaziergänge und es gibt ganz viel Leckeres zu futtern. Ich habe auch schon 2 kg zugenommen und Mama meint, jetzt wäre es eigentlich gut. Aber ich habe eben immer Hunger, weiß auch nicht warum. Vom Tisch bekomme ich nichts, was ich irgendwie ziemlich doof finde. Aber wenn Mama auf der Couch sitzt und mal einen Keks knabbert, dann schaue ich sie gaaaanz lieb an. Und dann muss sie lachen und sagt, dass sie ja jetzt auch gar nicht am Tisch sitzt und deshalb mal eine Ausnahme machen kann.
Der Trick funktioniert auch bei unserer Vermieterin, die wohnt unter uns und da sause ich jeden Abend wie ein Wirbelwind in die Wohnung und dann freut sie sich so arg, dass ich gleich eine Belohnung bekomme. Gestreichelt werde ich natürlich auch.

Hier habe ich auch einen Menschenbruder, der ist fast 2 Meter groß. Vor dem habe ich mich zuerst ein wenig gefürchtet - 2 Meter ist schließlich für einen kleinen Hund schon sehr groß. Aber inzwischen sind wir dicke Freunde und wer so groß ist, der hat natürlich auch große Hände und mit denen streichelt er mich immer - super gut.

Aber nicht, dass ihr meint, ich würde nur faulenzen. Montag bis Donnerstag fahre ich mit Mama nach München und begleite sie ins Büro. Da muss ich ihr dann bei ganz wichtigen Sachen helfen, z.B. aufpassen, dass sie am Kopierer alles richtig macht. Mama meint, ich könnte langsam mal lernen, wie man locht. Aber mit den unterschiedlichen Formaten komme ich immer durcheinander. Ist aber auch ziemlich kompliziert. Da gehe ich lieber die Kollegen besuchen, die mich alle total süß finden und ganz viel streicheln.

Autofahren finde ich nicht so toll, da bin ich immer ein bisschen nervös, auch wenn Mama sagt, dass sie jetzt schon über 30 Jahre fährt und ganz bestimmt gut aufpasst. Na ja, man weiß ja nie. Wahrscheinlich gewöhne ich mich irgendwann daran.

Hier am Ammersee habe ich schon eine ganze Menge neue Freunde gefunden, mit denen ich spiele und über die Wiesen sause. Das ist toll. Mama hat immer für alle Leckerlies dabei, das ist auch super. In der Wohnung habe ich zu Anfang gar nicht spielen wollen, obwohl Mama gleich Spielzeug für mich besorgt hat. Aber inzwischen tolle ich abends mit Mama im Gang herum und wir rangeln mit meinem Kuscheltier oder spielen mit dem Stachelball, der so lustig hüpft.

Abends sitze ich mit Mama auf der Couch, aber nie sehr lange. Lieber liege ich auf dem Boden oder kuschele auf meinem Flauschifell. Und nachts darf ich zu Mama ins Bett, wenn ich mag, aber da bleibe ich auch immer nur kurz. Dann schlafe ich vor dem Bett und bewache meine Mama - Mama sagt, dass ich ein prima Wachhund bin. Das finde ich auch.

Inzwischen darf ich streckenweise schon ohne Leine Gassi gehen. Mama sagt, Hunde, die so gut hören, wie ich, die dürfen ohne Leine. Toll oder? Unter uns: Ich wäre ja schön doof, wenn ich weglaufen würde, wo ich es jetzt so gut getroffen habe. Ich habe meine neue Mama nämlich schon ganz schön lieb gewonnen und bin immer ganz aufgelöst, wenn sie mal ohne mich einkaufen geht. Aber inzwischen weiß ich, dass sie immer wieder kommt und dann freue ich mich jedes Mal ganz doll.

Meine Tierärztin, Frau Dr. Holz in München habe ich auch schon kennen gelernt. Da habe ich ein klein wenig Angst gehabt. Aber sie war ganz lieb zu mir, hat gesagt, dass ich total gesund bin und dann gab es einen Keks. Ich glaube, an Tierarzt könnte ich mich gewöhnen. Außerdem habe ich dort eine Streunerfreundin namens Carotta getroffen, von der ich Euch auch schön grüßen soll. Die ist schon seit 7 Jahren bei ihrer deutschen Mama und es geht ihr bombig. Von mir wollte sie leider nicht so viel wissen - verstehe ich gar nicht, wo ich so ein hübscher, charmanter Kerl bin (sagt meine Mama, und die muss es schließlich wissen).

So liebe Streunerfreunde, jetzt wisst Ihr, wie es mir geht, nämlich glänzend.
Ich drücke Euch ganz fest die Pfoten, dass Ihr auch ganz bald ein schönes Zuhause und liebe Familien findet.

Kräftiges Wuff und heftiges Wedeln


Euer


Streunerfreund Tino


mit seiner sehr glücklichen neuen Mama 



 

 

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