Was wurde aus Roberta jetzt Rani

 

 

 

 

Noch im Refugium

Roberta? Rani.

 

Ein glückliches Mädchen in einer

noch glücklicheren Familie.

Ostern 2013.

Es war dunkel und schneite, als wir Roberta am Flughafen München zum aller ersten Mal in ihrer Transportbox sahen. Doch was war das? In dieser Box war noch ein weiterer Hund! Sind 50cm Rist wirklich so klein?

Wir marschierten mit den Boxen zum nächsten „Grünstreifen“ um das Ankommen etwas angenehmer zu gestalten. Doch nun fing es auch noch das Schneien an. Die armen Kleinen. So bitter kalt. Die Box öffnete sich und unser fröhliches kleines Mädchen sprang wedelnd heraus und begrüßte alle werdenden Hundeeltern voller Freude.

Wer würde wohl ihre neue Familie sein?

Wir hatten Tränen in den Augen, so sehr hat sie sich direkt in unser Herz gebrannt.

Wie war denn so etwas nur möglich? Sie war doch nicht unser erster Hund.

Zwischengegriffen, es ist heute noch so, wir lieben sie aus der Tiefe unseres Herzens.

 

Aber weiter; nach kurzer Zeit haben wir uns von allen verabschiedet und fuhren in ihr neues Zuhause. Man kann es nicht umschreiben; Sie stank so fürchterlich, das wir mit leicht geöffnetem Fenster fahren mussten.

Angekommen. Endlich!

Roberta ist ganz klar ein Familienhund. Sie war zwar noch etwas benommen, aber genoss es

sichtlich gestreichelt zu werden.

Nun wird jeder Hundeprofi die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber wir mussten sie duschen. Etwas benommen bekommt sie nicht so viel mit, dachten wir.  Hat geklappt. Ihr Bettchen haben wir in unser Schlafzimmer gestellt, dass sie sich nicht so alleine fühlt. Sie schlief ein. Tief und fest.

Schnarchte laut und war am nächsten Morgen fit und fröhlich. Die Reise hatte sie also wunderbar überstanden.

 

Heute heißt Roberta Rani, denn Roberta wollte ihr nicht so im Ohr bleiben. Rani bedeutet kleine Prinzessin, und das ist sie auch!

Als unsere Tochter aus den Ferien kam, strahlten ihre Augen und sie war glücklich, da sich auch ihr lang gehegter Wunsch endlich erfüllt hat.

Noch viel könnte ich über unsere Prinzessin schreiben, z.B. dass das ganze Haus sich in sie verliebt hat, wir beim Spazieren gehen, im Restaurant, ach überall werden wir auf sie und ihre ganz besondere Schönheit angesprochen. Sie ist so lieb, folgt schon ganz gut und geht gern auch mal alleine auf die Pirsch. Aber das wird sich noch einpendeln. Manchmal wenn wir heim kommen hüpft sie schnell von der Couch und denkt wohl wir haben

es nicht gemerkt. Wenn sie gestreichelt werden möchte, also ständig, tupft sie uns immer mit der Nase an und bohrt sich unter den Arm. „Liebe mich, jetzt!“ Schlafen tut sie meist auf dem Rücken, die Schenkel links und rechts wegfallend.

 

Ihr Lieblingsspielzeug ist unser nun ehemaliges pinkes Gästehandtuch. Nach dem Essen schmiert sie sich die Schnute am Kuhfell ab. Ständig müssen wir es reinigen. Sie liebt die Sonne und fängt gerne Schmetterlinge. Man könnte sagen, dass sie spricht, denn immer wenn sie ein starkes Wohlbefinden verspürt hört man ein murren, maulen, brummen...

ich kann diesen Ton nicht beschreiben. Sie ist verspielt wie ein junger Welpe. Sie ist in unserem Herzen.

 

Liebe Streunerfreunde Pompeij aus der Tiefe unseres Herzens möchten wir Ihnen nochmals danken, dass sie uns die Möglichkeit eingeräumt haben, Rani ein Zuhause geben zu können. Wir haben sehr großen Respekt vor Eurem ständigen und unermüdlichem Einsatz! Danke auch an Claudia!

Ihr habt wirklich alles gegeben,

nun sind wir an der Reihe und geben alles um ihr

großes Hundeherz glücklich zu machen.

Bestes Futter, tolle Betten, liebevolles Training,

doch vor allem unsere Liebe soll sie bis an

Ihr Ende bekommen

um das erlebte Leid etwas leichter

verarbeiten zu können das

ihr widerfahren ist.

 

Herzlichst Ihre Münchner Familie

 

 

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