Was wurde aus Nena ??

Am 14. Mai kam ich in München auf dem Flughafen an, leicht bedeppert, aber trotz allem hell wach. Da standen 3 Personen vor mir, eine davon hatte ich schon mal im Refugium gesehen u. zu den zwei Anderen sollte ich jetzt u. deshalb hat man mich

auch noch vorher gebadet. Ich fand mich sauber genug. Bin gespannt was mich erwartet.

 

Am Flughafen durfte ich aus der Box u. wurde an meine neue Familie übergeben. Aber zuerst ab ins Gras.
Als ich wieder zurück in das Flughafengebäude sollte, damit wir zum Auto kommen, habe ich gestreikt. Nur mit Leckerli konnte man mich dazu bewegen durch die Tür zu gehen. Aber bei den Treppen war dann Schluß. Weiter wie bis zur 2. Stufe war mit
mir nichts mehr zu machen. Ich blieb einfach sitzen u. so wurde ich von meinem neuen Herrchen die Treppen heruntergetragen. Das war auch schön!

Im Auto habe ich auf dem Schoß von Frauchen geschlafen bis zu meinem neuen Zuhause. Hier habe ich erst mal alles genau inspiziert vor allem den Garten und dann hatte ich einen riesen Hunger.

 

Am Nachmittag besuchten wir Bekannte u. da war Joschi, 

er ist inzwischen mein Freund u. Beschützer. Im großen Garten, außerhalb des Hauses,

interessierten mich die Mauslöcher. Unter meinen neuen Hundefreunden ist der größte (57 kg ein Neufundler-Mix) u. der kleinste (4 kg rein von Rasse).

Am liebsten spiele ich aber mit Felix u. Cora, die sind beide so alt wie ich.


Am anderen Tag hatte ich richtig ausgeschlafen u. war toll drauf. Ich bin ca. 7 x durch den ganzen Garten gerannt u. habe alles niedergepflügt was in meinem Weg stand. Danach habe ich mich erstmal im Teich abgekühlt u. war so voll Schlamm dass

ich scheinbar so gemodert habe und gleich gebadet wurde.
Mittags mache ich immer, wie bisher, meine Siesta-Pause. Bei schönem Wetter im Garten u. sonst auf irgend einem meiner Kissen oder in meinem eigenen Bett. Danach kann's wieder losgehen.

Am liebsten sind mir aber lange Spaziergänge, da gibt es so viel zu riechen u. sehen, vor allem Hasen. Leider muß ich noch an der langen Leine gehen, weil ich noch zu viel abgelenkt bin und nicht gleich komme, wenn man mich ruft.

Im großen Garten klappt es super.

Aber wenn es über die Straße geht habe ich noch Angst vor den Autos. Aber das schaffe ich auch noch. Ich habe inzwischen schon so viel dazu gelernt. Frauchen lobt mich immer wieder u. sagt auch, dass was 3 Hunde in fast 40 Jahren nicht kaputt bekommen habe, schaffe ich in einem Tag.
Autofahren mochte ich nicht so gerne, denn ich muß in eine Box, weil ich versucht habe, von meinem Platz im Kombi durch den Spalt zwischen Gepäckabsicherung u. dem hinteren Fenster durchzuschlüpfen. Als das nicht klappte, habe ich mich mal mit
dem Gepäcknetz beschäftigt, für meine Zähne kein Problem. Aber inzwischen habe ich mich auch an die Box gewöhnt u. ich gehe jetzt schon freiwillig hinein. Mir bleibt ja nichts anderes übrig, denn sonst darf ich nicht mit.
Ab u. zu fahren wir auch nach München zu Petra u. Alfredo, da hat es einen großen See. Da gehe ich immer schwimmen, die haben vielleicht geschaut als ich ins Wasser ging. Das waren sie von meiner Vorgängerin nicht gewöhnt. Die war wasserscheu.
Auf jeden Fall habe ich meine Familie schon ganz schön um den Finger gewickelt und im Griff.

Liebes Team der Streunerfreunde,
mir geht es sehr gut u. ich möchte auch nicht mehr weg, u. danke Euch allen für die gute Pflege so lange ich bei Euch sein konnte und dass ihr mich wieder gesund gemacht habt.

Liebe Streuner-Kumpels,

ich hoffe, dass ihr es auch bald schafft in eine Familie vermittelt zu werden, in der es euch auch so geht wie mir.

Bei Kindern - egal welchen Alters - komme ich sehr gut an, weil ich so eine freundliche Art habe und ich ganz begeistert mit ihnen spiele.

Andere Hundebesitzer sind begeistert wie ich kleines "Streunerle" mich so schnell in eine Familie eingelebt habe. 

Eure Nena

Liebes Team der Streunerfreunde,

 

jetzt möchten wir noch ein paar Worte an Sie richten.
Wir sind sehr dankbar dafür, dass Sie es ermöglicht haben, dass wir Nena so schnell zu uns holen konnten. Unsere Ronja (war aus dem Tierheim u.ein Schäfer-Retriver-Mix) ist am 19.April 2012 im Alter von fast 15 Jahren gestorben u. eigentlich hatten
wir uns entschieden, keinen Hund anzuschaffen. Aber nach 3 Wochen ohne Hund merkt man erst was einem fehlt. Also machten wir uns erstmal auf den Weg in's Tierheim, um dort nachzuschauen, aber leider war für uns nicht der passende Hund dabei. Nach dem wir ja schon länger die Adresse der Streunerfreunde über Bekannte unserer Tochter (2 Frauen aus Weilheim) hatten, versuchten wir es da. Ich habe Nena auf Ihrer Homepage gesehen u. gewußt, die ist es. Sollte unser Hund mal sterben u. wir doch wieder einen Hund anschaffen, werden wir Nena nehmen, sofern sie immer noch im Refugium ist.

Sie war genau die richtige Entscheidung u. wir haben unseren Entschluß noch keinen Tag bereut. Sie ist sehr lieb, anschmiegsam, sozial verträglich mit allen Hunden u. immer zu Streichen aufgelegt. Sie ist einfach ein Traum von einem Hund. Zu was braucht man eigentlich Rassehunde, wo es solche Schätzchen gibt.
Ich kann allen Interessierten nur empfehlen, erst bei den Tierschützern umzuschauen, da gibt es die tollsten Hunde.
Abschließend möchten wir noch Danke sagen für Ihre Arbeit, Mühe und Ihr Engagement das sie für diese „Streuner“ aufbringen. Es ist beschämend, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich Tiere anschaffen und sie dann wie Wegwerfartikel entsorgen.

 

Viele liebe Grüße
Brigitte und Bruno F.
 

.......erst die Kälte

 

 

 

und jetzt…

 

 

diese grosse Hitze !!!!!

 

 

Ahhhh - mein kuehles Bett.....

 

 

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