Was wurde aus Madu?

Nach dem Tod unseres Schnauzer-Mischlings Struppi waren wir -beide nicht mehr die Jüngsten - uns einig, keinen Hund mehr zu wollen. Von einer Nachbarin, deren Tochter Kontakt zu den Streunerfreunden hatte, ließen wir uns aber doch dazu überreden, wenigstens "für kurze Zeit" einen Hund, der schon in Deutschland war, in Pflege zu nehmen, bis er vermittelt sei; es gäbe schon einen Interessenten für ihn. Wir wußten nur, dass es ein Mischlings - Rüde war, der Madu hieß. Im Mai 2007 fuhr dann eines Tages ein Auto vor, aus dem eine junge Frau in Begleitung eines Hundes stieg.
Wir erfuhren, dass er zwei Jahre alt war, von den Streunerfreunden mit vielen Artgenossen aus einer von der Straße aufgesammelten Massenhaltung (ca. 80 Hunde in 3 Zimmern !) herausgeholt worden war.

Bei uns war es Liebe auf den ersten Blick, und er schien uns auch zu mögen, auch wenn er uns am ersten Tag, wohl aus Angst vor dem Fremden, einen Haufen ins Wohnzimmer setzte. Als nach ein paar Tagen die junge Frau anrief, um sich nach Madus Ergehen zu erkundigen, teilten wir ihr mit, dass wir ihn nicht mehr hergeben würden.

So ist er jetzt bald schon drei Jahre bei uns, Frauchen ist seine große Liebe, wo sie ist, da muss er auch sein, und besteht darauf, nachts neben ihrem Bett zu schlafen. Herrchen ist dagegen der Favorit, wenn es raus geht; er hat viel Zeit für lange Spaziergänge. Madu ist freundlich zu allem und jedem, nur Katzen und Eichhörnchen mag er nicht. 

 

Alle, die ihn kennen, lieben ihn, sie werden freundlich begrüßt, und er wird gestreichelt.

Fremde, die ihm begegnen, bekommen plötzlich ein Lächeln ins Gesicht.

Sogar der Tierarzt wird begrüßt, wenn man sich auf der Straße trifft (ansonsten sieht er ihn nur zu den jährlichen Checks und Impfungen).

 

Mit seinen fast 5 Jahren ist unser Madu noch immer total verspielt und es gibt keinen Tag, wo er uns nicht mit seinen Einfällen zum Lachen bringt

 

 

 

 

Unser Madu‘

 

ist über die Regenbogenbrücke gegangen !

Bei uns fließen die Tränen.

Er war der allerliebste und beste Hund

den wir hatten.

Uns tröstet nur, dass er offensichtlich

bis zuletzt keine Schmerzen hatte.

 

Traurige Grüße an alle, und Dank für alles,

was Ihr damals für ihn getan habt.

Er hatte bei uns 6 schöne Jahre !

R.I.P.

 

 

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