Was wurde aus Lampo ?

 

 

Am 23.12.15 kam Lampo zu uns. Die ersten zwei Tage war er noch ein wenig „verwirrt“ von der Beruhigungsspritze aber dann war es auf einmal als ob er schon immer da war. Kein langsames, zaghaftes kennenlernen. Es hat einfach gleich gepasst. Wenn ich ihn ansehe muss ich immer daran denken was Alexandra damals gesagt hat: Es ist im Moment nur ein Hund im Refugium der zu euch passen würde. In diesem Sinn, liebe Alexandra, liebe Eleonora ein großes Danke für diese perfekte Auswahl. 

Natürlich gab es anfangs auch ein paar Hürden zu nehmen. Die Angst vor unbekannten Dingen. Treppen gehen zum Beispiel. Was haben wir probiert....Lampo auf die erste Treppe gestellt und langsam vor ihm hoch....nichts. Ein Leckerlie auf die zweite Stufe gelegt und......nichts. Und eines Nachts höre ich ein TapTapTap und der Bub liegt bei mir im Bett. Einfach ganz still heimlich und leise von ganz allein. Und seitdem geht er die Treppe hoch und  runter ohne Probleme.

 

Oder Lampo und der Schnee.....das ist auch so eine Sache. Zuerst hat er sich prinzipiell mal geweigert dieses weiße kalte Zeug überhaupt zu berühren. Aber den ganzen Winter drin bleiben und die Beine zusammen pressen ist ja auch keine Lösung. Also Geschirr hoch und raus. Aber ganz vorsichtig und langsam und wenn möglich in die Spur eines Reifens oder in Fußabdrücke steigen damit der Schnee ja nicht mehr sooo hoch ist (denke mehr als 10 cm waren es eh nie ;) ) Bin gespannt wie es im kommenden Winter ausschaut.

Lampo and Friends,

die zwei linken gehören der

Lebensgefährtin meines Papas.

Allerdings werden unsere

gemeinsamen Spaziergänge weniger

da die beiden schon älter und nicht mehr so fit sind.

 

Überhaupt ist Lampo ein typischer Schön-Wetter-Hund. Spaziergänge bei gutem Wetter werden mit Freude und wackelndem Schwanz gemacht. Aber wehe es regnet oder liegt Schnee. Dann bleibt der Kopf unten, der Schwanz bewegt sich nicht sonderlich und der Blick sagt „Wann sind wir endlich wieder daheim“ während er hinter mir her trottet. Vielleicht muss er sich auch erst mal an unser fragwürdiges Wetter gewöhnen :)

 

Sonst gibt es nichts was uns Probleme gemacht hätte. Er war vom ersten Tag an stubenrein und hat verstanden dass er sich einfach vor der Terrassentür bemerkbar machen muss damit jemand kommt und auf macht. Er ist absolut sozial verträglich, mit Hund und Mensch.

 

 

Aus Italien mitgebracht hat er eine ausgeprägte Leidenschaft für Käse. Ich habe mich oft gefragt ob dieser Hund mit Käse groß gezogen wurde.

 

Ich glaube es war am 24.12 bei der Vorbereitung zum Weihnachtsessen.....ich stand in der Küche und packte Käse aus. Und schwups stand der noch immer benebelte (vom Beruhigungsmittel) Lampo Schwanz wedelnd und freudig neben mir und folgte mit den Augen jeder Bewegung die der Käse in meiner Hand machte. Diese Leidenschaft ist ungebrochen. Käse riecht er sofort und schon steht er da. Und für besondere Leistungen bekommt er auch mal ein oder zwei Stücke.

 

Den zweiten Tick den er hat sind Kuscheltiere. Prinzipiell gehören seiner Meinung nach alle Kuscheltiere ihm. So mussten wir des öfteren „Eroberungen“ aus den Kinderzimmern wieder zurück tragen. Denn die zwei drei Kuscheltiere die die Kinder noch haben sind Besondere, aus dem Alter sind sie ja schon raus. Wir haben ihm dann seine eigenen besorgt und zwei haben ihm die Kinder noch abgegeben. Aber nicht alle seiner Plüschfreunde haben den gleichen Stellenwert für ihn. Wer immer dabei sein muss wenn wir wohin fahren oder er zu uns ins Schlafzimmer kommt (ja, liebe Kritiker, wenn ich im Bett bin darf auch Lampo mit ins Schlafzimmer, am Tag ist es tabu) sind der Affe und der Waschbär. Die legt er dann hin und gut. Hauptsache da :)

 

Ansonsten jagt er gerne Fliegen, liegt leidenschaftlich gern in der Sonne oder powert sich mit mir beim Joggen aus. Manchmal macht so kleine Dinge die er nicht tun sollte, Fisch vom Teller klauen und in unserem Bett vergraben, Schuhe von Gästen klauen und knurrend bewachen, mit Puddingbreze durch den Garten fetzen. Aber Hand aufs Herz, das sind diese kleinen Dinge die jeder Hund mal auf die ein oder andere Art macht, die uns zum Lachen bringen und für immer in Erinnerung bleiben.

 

 

Lampo tut mir gut, tut uns gut und ich denke wir tun ihm gut. Und wir lieben ihn einfach den kleinen Chaoten.

 

Mein Wunsch wäre irgendwann noch

ein Kamerad oder eine Kameradin für Lampo.

 

Aber wenn dann nur von den Streunerfreunden :)

 

 

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